Wir begrüssen Euch recht närrisch auf den Seiten der Narrenzunft Bodnegg mit einem:

Brot her -

d' Burnegger sind do

Großer Narrensprung am 8. Januar 2023

Liebe Narrenfreunde

endlich ist es wieder soweit, nach 2 Jahren gezwungener Pause starten wir am Sonntag, 8. Januar um 14 Uhr mit unserem Narrensprung in die Fasnets-Saison 2023.

Ein Narr lebt von den Zuschauern! Wir würden und sehr freuen Sie zahlreich als Zuschauer und Besucher begrüßen zu dürfen, denn ohne Ihre Teilnahme hat der Narr keine Freude.

Im Anschluss des Narrensprunges gibt es ein buntes Treiben in der Halle mit Kaffee und Kuchen-Bar, im Party-Zelt, im Feuerwehrhaus und im gesamten Dorf.

Wir freuen uns auf Sie.

Närrische Grüße mit Brot her – d` Burnegger sind do

Ihre Narrenzunft Bodnegg e.V.

Die Zunft – Geschichte

Gefeiert wurde in Bodnegg
schon immer gerne…

Dieser Tradition nahm sich ein Kegelclub an, baute eine Kegelbahn auf einen Festwagen und besuchte ohne Motto die Rosenmontagsumzüge in Ravensburg und Wangen. Doch ohne geschichtlichen Aufhänger fühlten sich die Vereinsmitglieder inmitten der anderen Zünfte bald nicht mehr wohl, also suchten sie in den Annalen der Gemeinde nach einer Grundlage.

Wenn man der mündlichen Überlieferung Glauben schenkt, so haben die „Burnegger“ nach getaner Arbeit, vor allem beim Brot, kräftig zugelangt. Arbeit bedeutete damals unter anderem die Teilnahme an den Kreuzgängen, in der Woche vor Christi Himmelfahrt, zu den umliegenden Nachbargemeinden. Die Leute nahmen die Mühsal langer, staubiger, schweißtreibender Bittprozessionen in Kauf, um sich dann in den Gasthäusern der jeweiligen Endstationen, dem leiblichen Wohl zu widmen. Dabei wurden die Brotkörbe in kürzester Zeit geleert, so dass des Öfteren der Spruch zu hören war

 „Brot her – d‘ Burnegger sind do“

Diese geschichtlichen Hintergründe nahmen sich die Bodnegger zum Vorbild und gründeten 1980 die „Burnegger Brotfresser“ .

Gründer und erster Vorstand war Franz Fischer. Das Häs bestand aus einem weißen Hemd das mit Brotmotiven bedruckt war. Als Maske diente ein auf der Rückseite ausgehöhlter Brotlaib. Die Augen und der Mund wurden ausgestochen, als Nase wurde ein Stück Brezel oder Seele angeklebt. Die Maske wurde dann mit Hut oder Kopftuch ergänzt.

1982 wurden die Masken über einer Gipsform und nach Fantasie des Trägers gebacken. Die Masken bekamen dabei einen dämonischen und urigen Ausdruck.

Nach dem bedruckten Hemd folgte ein orangener Overall mit aufgeklebten braunen Brezeln, jedoch mit gleicher Maske.

Im Jahre 1987 – mit neuem Zunftmeister Magnus Pfleghar, wurde beschlossen ein neues Häs zu entwerfen. Dies gelang der Zunft mit Hilfe des bekannten Jürgen Hohl. Danach stellte Häswart Siglinde Pfleghar, nach den Entwürfen von Herrn Hohl, ein Frauen- und Männerhäs vor, das einstimmig von den Mitgliedern angenommen wurde. Die Häser wurden von den Mitgliedern unter Anleitung des Häswarts im Nähsaal der Schule genäht.

Zunftrat

Zunftmeister
Christoph Fetsche
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Vize-Zunftmeister
Patrick Schmid

 

 

Schatzmeister
Karl-Heinz Butscher

 

 

Federfuchser
Tina Schreibmüller

Pressewart
Raphaela Z
iesel

Häswart
Ruth Jazeschen

 

Maskenwart
Sabine Neher-Männer

 

 

Hallenwart
Thomas Fetscher

Zeugwart
Wolfgang Seitz

 

 

Ordenskapitel
Anja Schreibmüller

Satzung/
Gruppenordnung